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Rundreise Indien
 


Die NATURGESCHICHTE INDIENS ist ein Buch, wie ich es gerne in Indien oder im englischsprachigen Raum gekauft hätte, mir aber in ruhigen Momenten selber schreiben mußte, als mir der "Wissenszufluß" riss, aber meine Neugierde noch ungebrochen anhielt. Ich stand vor dem Dilemma, nichts wirklich Neues mehr über Indien erfahren zu können, wenn meine Literatur weiterhin auf die üblichen Reiseführer und Zeitungsberichte aus zweiter Hand beschränkt blieb.

Die Phase des Stöberns in der Wissenschaftsliteratur setzte ein. Universitäts-Bibliotheken wurden zu meinem zweiten Zuhause.

So etwas wie ein Buch zur NATURGESCHICHTE INDIENS muß wohl geschrieben werden, wenn ein Biologe nach Indien fährt.

Freunde und Kollegen aus Indien, Großbritannien, Australien und den USA haben mir geholfen und mir Abbildungsmaterial ihrer eigenen Veröffentlichungen zur Verfügung gestellt. Dafür nochmals meinen herzlichen Dank.

Felsmalerei aus Bhimbetka, Zentralindien, von Jägern der Jungsteinzeit

Die NATURGESCHICHTE INDIENS will auch Materialsammlung für die eigene Arbeit sein. Das umfangreiche Quellenverzeichnis am Ende des Buchs erleichtert das Vertiefen in Teilgebiete.


Um jetzt ein Kapitel des Buchs zu lesen, klicken Sie bitte auf die nachfolgende Zeile (es öffnet eine PDF-Datei in einem neuen Fenster):

Kapitel 10: Die Geburt des modernen Monsun* (PDF-Datei)

[Der indische Sommer-Monsun hat seine volle Stärke und die gewaltige Eindringtiefe seiner Strömungen bis hinauf nach Nordindien, erst mit der Auffaltung des Himalayas im Miozän erworben. Seither bestimmt er nachhaltig den Rhythmus Südasiens. Seine Entschlüsselung ist eine anhaltende Herausforderung für die Naturwissenschaft.]

Kapitel 12: Erster Inder - derzeit der Namadamensch* (PDF-Datei)

[Narmadamensch: Homo sapiens narmadensis, 1991, ein archaischer Homo sapiens, ursprünglich von Dr. Arun Sonakia als Homo erectus narmadensis, 1984, eingestuft, Fundort Hathnora, am Ufer der Narmada. -  Kritik an der gegenwärtigen taxonomischen Einordnung, der in Hathnora gefundenen Calvaria, äußerte die Paläoanthropologin Sheela Athreya (2007). Nach ihrer Einschätzung gehört der Narmadamensch nicht zum Formenkreis des archaischen Homo sapiens, einem Formenkreis verschiedener Fundstücke aus Europa und Afrika, dem neuerdings die Bezeichnung Homo heidelbergensis zugewiesen wird, sondern stehe in den gezeigten Merkmalen dem (asiatischen) Homo erectus viel näher, als der Vorfahrenlinie des modernen Menschen. Sheela Athreya schlägt vor, die ursprüngliche Bezeichnung: Homo erectus narmadensis beizubehalten.


Kapitel 14: Europas Neandertaler an den Grenzen Pakistans* (PDF-Datei)

 [Erreichte Homo neanderthalensis Südasien, indem er im Würm den Hindukusch nach Pakistan durchquerte? Die Möglichkeit dazu bestand, denn neben Zentralasien, Usbekistan und Südsibirien, siedelte der Neandertaler auch in Afghanistan, an einem Fundplatz namens Darra-i-Kur, wo 1966 ein Team um Louis Depree Steinwerkzeuge des Moustérien und einen zerbrochenen Schläfenbeinknochen fanden, der bis heute nicht eindeutig zugeordnet werden konnte. Die niedrigen Pässe Afghanistans waren im Sauerstoff-Isotopenstadium 3 (IOS 3) weitgehend schneefrei, weil der Monsun in der Kälte des Würm lahmte. Der Khaiber Pass stellte kein ernstliches Hindernis dar. ]



Letzte Aktualisierung dieser Seite: 14. Januar 2015 - Mittwoch.

 
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